Der unglaubliche Hulk

5 07 2009

In diesem Eintrag geht es um den aktuellesten der Hulk-Filme aus dem Jahre 2008.

Handlung

Im Vorspann wird in knappen Bildern dargestellt, wie sich der Wissenschaftler Bruce Banner mit der „Krankheit infiziert“, die in bei Wutanfällen zum Hulk werden lässt. Inzwischen ist Bruce Banner seit mehreren Jahren auf der Flucht vor dem US-Militär. Durch einen Zufall gelangt dieses unter der Führung von General Ross wieder auf seine Spur. Aus zwei Auseinandersetzungen mit den Soldaten, insbesondere dem Engländer russischer Abstammung Emil Blonsky, geht der Hulk als Sieger hervor. Auf der weiteren Flucht mit seiner Ex-Freundin Betty Ross gelingt es Banner durch einen anderen Wissenschaftler einen ersten Durchbruch bei seinem „Wut-Problem“ zu erzielen. Kurz danach verhilft jedoch der gleiche Wissenschaftler den inzwischen durchdrehenden Blonsky zu dessen Verwandlung in Abomination. Die beiden Kontrahenten treffen dann in der Innenstadt von New York aufeinander.

Mehr zur Handlung gibt es bei Wikipedia zu lesen.

Tribute to the Nerds

Wie bei allen neueren Marvel-Filmen gibt es einen ganzen Satz Details zu entdecken, die dem Comic-, Comicverfilmungs- und auch Hulk-Serien-Nerd zu gefallen wissen. Ich liste hier mal alles auf, was mir „aufgefallen“ ist (gern Kommentare, wenn ich etwas vergessen habe):

  • Nick FuryDr. Samson und Rick Jones werden im Vorspann auf verschiedenen Schriftstücken abgedruckt.
  • Der Selbstversuch den Bruce Banner durchführt erinnert optisch an die Serie mit Bill Bixby und Lou Ferrigno.
  • Stan Lee trinkt in seinem unvermeidlichen Cameo-Auftritt Hulk-Blut in brasilianischer Limonde.
  • Lou Ferigno, der erste Hulk-Darsteller, hat einen Auftritt als Wachmann
  • Liz Ross gibt Bruce ein paar lila Strech-Hosen, die dieser (leider?) ablehnt.
  • Bruce bekommt am Ende ein Päckchen geschickt. Es ist adressiert an David B. In der klassischen Fernsehserie war der Vorname von Banner David und nicht Bruce.
  • Tony Stark tritt am Ende kurz auf und redet mit General Ross. Er kündigt die Gründung eines Teams an (vgl. Iron Man – der Film).

Aufreger des Films

Der Hulk spricht in diesem Film nur wenig (2 Sätze und ein einzelnes Wort, wenn ich mich nicht verzählt habe). Sein erster Satz ist (zumindest in der deutschen Syncro): „Laßt mich in Ruhe!“. Das ist ja mal mächtig daneben. Für den nächsten Film würde ich folgende Worte vorschlagen: „Laßt Hulk in Ruhe!!!“. So muss das sein.

Mein Eindruck

Der Charakter des ewig flüchtenden Bruce (im Widersinn zu seinem aggressiven zweiten Ego) wurde von Edward Norton plastisch dargestellt. Auch sein Widersacher Blonsky (Tim Roth), der verbissene Soldat, der sich am Ende in einen „Zweit-Hulk“ verwandelt, ist mehr als nur ein Super-CGI-Monster.
Die Action-Sequenzen waren ziemlich gut gemacht, auch wenn ich sagen muss, dass (genau wie im 2003er-Hulk) mir der Hulk irgendwie zu groß geraten ist, im Gegensatz dazu aber nicht übermächtig genug rüberkommt (wobei ich glaube das dies beiden Filmen gut getan hat).
Alles in allem hat mir der „neue“ Hulk-Film recht gut gefallen.
Ich würde sagen: Daumen hoch!
Alternative Meinung gibt es im Blog-Post von Phil.